Vampir.
Blutsaugende untote Vampire mit auffällig langen Eckzähnen sind aus verschiedenen Muggelmythologien und -legenden bekannt. Berühmt und in modernen Veröffentlichungen verbreitet ist der nachtaktive Vampir aus Osteuropa, der zur Geisterstunde seinem Grab entsteigt und durch seinen Biss andere ebenfalls zu Vampiren macht. Ob Vampire in der magischen Welt von Joanne K. Rowling diesem Bild entsprechen, ist nicht im Detail bekannt. Aus Harrys Unterricht ist nur zu erfahren, dass Vampire blass und hohlwangig seien und Kommentare an anderer Stelle deuten ihre Vorliebe für Blut und gespenstische Kerzenbeleuchtung an. Zaubereigesetzlich gelten Vampire als "nichtmagische Teilmenschen", die möglicherweise im Rahmen der festgelegten Richtlinien sogar gejagt werden dürfen. Auch scheinen Vampire bei anderen magischen Geschöpfen keinen besonders guten Ruf zu haben: Das Zaubereiministerium hat sie zwar als menschenähnlich eingestuft und beteiligt sie deshalb an der Diskussion um die politischen Fragen der magischen Welt.
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Veela.
Die bezaubernden Veela sind feengleiche Frauen mit langen weißgoldenen Haaren, die selbst bei völliger Windstille einem wehenden Schleier gleichen. Oft werden sie auch in slawischen Märchen erwähnt.Die bulgarische Quidditch-Nationalmannschaft hat nicht zufällig gerade Veela als heimische Maskottchen zum Finale der Quidditch-Weltmeisterschaft mitgebracht: Wer sich von ihrer Schönheit, ihrem Gesang und ihrem Tanz faszinieren lässt, kann nur noch für diese verführerischen Wesen und ihre Mannschaft sein.
Veela umgarnen ihre Bewunderer so, dass diese völlig absurd aufschneiden und die affigsten Anstrengungen unternehmen, nur um irgendwie Eindruck zu schinden. Wenn Veela wütend sind, zeigen sie aber ein ganz anderes Gesicht: Sie verwandeln sich in hässliche geierartige Wesen mit schuppigen Flügeln, und schleudern Feuerbälle auf ihre Gegner
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Wassermensch.
Die verschiedensten Wassermenschen (im Original: Merpeople) bevölkern den Grund der Meere und tiefer Seen. In der Muggelmythologie zahlreicher Kulturen werden die sehr verschieden aussehenden Völker der Meeres- und Wassermenschen beschrieben. So beispielsweise die berühmten und bewunderten schönen Meerjungfrauen, die in der Zaubererwelt als Sirenen bekannt sind, und auch die eher hässlichen Wasserbewohner mit grüner Haut und grünen Haaren, wie die irischen Merrows oder die schottischen Selkies.
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Geist.
Wie Muggelgeschichten berichten, geht ein Mensch nach seinem Tod noch als Geist (engl. ghost) um, wenn irgendetwas ihn nicht zur Ruhe kommen lässt. Oft verrichtet er dort nur die immer gleiche Handlung oder erscheint immer zur selben Stunde. In der magischen Welt von Joanne K. Rowling sind die Geister Verstorbener etwas autonomer: Als perlweiße Gestalten bewegen sich die etwa zwanzig Geister von Hogwarts willentlich durch das Schlossgebäude. Wände sind für sie dabei kein Hindernis, denn sie existieren nicht mehr in substantieller Form. Die Geister können sich miteinander und auch mit lebendigen Menschen unterhalten. Reisen außerhalb des Schlosses und Kontakte zu den vielen Geistern an anderen Orten sind ebenfalls möglich, sofern die Geisterbehörde im Zaubereiministerium keine Einschränkungen verfügt hat, wie im Fall der Maulenden Myrte.
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Werwolf.
In jeder Vollmondnacht verwandelt sich ein Werwolf (im Original: Werewolf) von einem Menschen in eine Bestie, die gewissenlos auf Menschenjagd geht. Wer den Biss eines Werwolfs überlebt, steckt sich mit dieser Krankheit, der sog. Lykanthropie an. Das Opfer wird von da an selbst ebenfalls bei Vollmond zu einem mordlüsternen Wolf. In Muggel-Kulturen der ganzen Welt wird über die schreckliche Existenz von Menschen berichtet, die sich in blutrünstige Wölfe verwandeln. Vermischt mit abergläubischen Krankheitsdeutungen sind diese Mythen zu der geschilderten und in der neueren Literatur häufiger aufgegriffenen Vorstellung von Werwölfen geworden. Dabei variiert das Aussehen eines Werwolfs: mal erscheint er als Mann mit Wolfsfell und Klauen, mal als tierische Wolfsgestalt, die von einem gewöhnlichen Wolf kaum zu unterscheiden ist.
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